Jubiläums-Konzert- Schnippsel

Hier ein kleiner Ausschnitt vom Jubiläumskonzert.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir mal sagen, was man vor lauter Aufregung und Reizüberflutung am Freitag zwar spüren, aber nicht artikulieren konnte:
Es gibt eine ganze Menge Menschen, denen wir mit LINGBY sehr viel verdanken, weil sie mitgespielt, mitgesungen, unterstützt, zugehört, veranstaltet, und noch vieles mehr haben. Viele davon waren am Freitag auch mit uns im Raum.

Nur um mal die Spitze des Eisberges anzugehen: Jan Aumann, David Schütte, David Caspar, Dennis Jüngel als Bandmitglieder und Mit- Musiker. Die Klappspaten von der Weingärtner Familie, die mittlerweile wie eine Familien-Erweiterung für uns sind und die man nicht mehr missen will. Die Leute von Motoki, die von Anfang an dabei waren und viel für uns getan haben. Unsere Freunde und Familien ganz zu schweigen.

10 Jahre fühlen sich an wie eine Ewigkeit, und trotzdem hat man manchmal das Gefühl, es geht gerade erst so richtig los! In diesem Sinne – wir sehen uns im Januar in der Schule, und dann wird auf das Zwanzigjährige hingearbeitet!

LINGBYläum im Motoki Wohnzimmer

Morgen ist es soweit. Wir werden 10 Jahre alt und freuen uns sehr auf einen schönen Abend im Motoki Wohnzimmer. Unsere Lieblingsbrüderband Wekatapult spielt vor uns auf, es gibt Glühwein, einen Hit von früher, einen special Guest und vielleicht ein paar lustige / peinliche Fotos. Abendkasse 10€!

 

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Sneak Peak Januarprojekt

Die Vorfreude wächst!

Nur noch zwei Monate, dann stehen wir gemeinsam mit 180 SchülerInnen auf der Bühne, die bereits seit September fleissig an unseren Arrangements und Stücken mit uns üben. Schon allein die Probenarbeit geht uns richtig ans Herz!

23.01.2016 – das sollte man nicht verpassen!

 

Große Träume, warum nicht?

25 Querflöten. 16 Klarinetten. 23 Altsaxophone. 9 Tenorsaxophone. 23 Trompeten. 13 Posaunen. 11 Tenorhörner. Jede Menge Xylophone, Metallophone, Floortoms und Snares. So viele Schüler unterrichten wir LINGBY’s in Köln für die Rheinische Musikschule, an einer Gesamtschule, einer Realschule und einem … Continue reading 

10 Jahre LINGBY – Jubiläumskonzert im November und Überraschung im Januar

10 Jahre.
Man könnte uns vorwerfen, dass wir mit Hairstyle und Klamotten seinerzeit etwa 10 Jahre zu spät dran waren (denn nein, wir sind auf dem Bild nicht 15). Aber was man uns nicht vorwerfen kann ist, dass wir keine Ausdauer hätten! Vor 10 Jahren haben wir LINGBY gegründet. Seitdem ist LINGBY immer mehr Familie geworden, mit wachsendem und wechselndem Mitgliederkreis, aber immer eins der wichtigsten Dinge überhaupt!
Ich persönlich würde gerne in 10 Jahren immernoch mit LINGBY auf der Bühne stehen und Lieder schreiben, soviel steht fest!

Aber jetzt gilt es erstmal, das vorliegende Jubiläum zu feiern!
Dazu laden wir euch alle ein, am 27.11. ins Motoki Wohnzimmer zu kommen – den Ort, an dem wir  November 2005 unser erstes Konzert gaben. Dort werden wir für euch aufspielen – mit gebrochener Gitarristenhand zwar, aber nicht minder motiviert! Wir werden etwas leiser spielen, und wenn ihr die Bude vollmacht, wird es auch richtig kuschelig am Vorabend des 1. Advent. Eintrittspreis wird noch bekanntgegeben. Wenn’s kalt genug wird, gibt es auch Glühwein!

Abgesehen davon wird im Januar 2016 noch etwas geschehen, für das Willi seine Hand brauchen wird. Hierzu gibt es in naher Zukunft dann auch Informationen! Seid gespannt!

Und nun erfreut euch an unseren befremdlichen Bildern aus der Vergangenheit.
Eure LINGBYs

 

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Fleissig bis ins Krankenhausbettchen // Tired Eyes EP

Selbst im Nachthemdchen und noch etwas gerädert von der OP ist Willi schon wieder fleißig am üben! Welch eine Hingabe!

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Abgesehen davon gibt es nun die Tired Eyes EP zu kaufen. Sie wurde eigens von uns ökologisch korrekt verpackt, handbestempelt und beschriftet. Jede CD der limited edition ist ein Unikat – also schnell zu schlagen, solange der Vorrat reicht! Die EP kostet 5€ und kann hier bestellt werden:

info(at)lingby.de

herbst EP

LINGBY auf Kassette

Das hat glaube ich noch nie jemand gemacht: In Braunschweig wurde unser gesamtes Konzert auf Kassette mitgeschnitten. Wie schön! War aber auch wirklich ein magischer Abend!

 

Tourtagebuch der Absurditäten Teil 02

Tag 01, Tag 02 // Köln – Magdeburg
Zu Beginn des heutigen Beitrages möchte ich mich gerne selbst zitieren:

„Nun sind wir auf dem Weg und fragen uns gespannt, welche Absurdität uns als nächstes begegnen wird – das kann doch nicht nicht alles gewesen sein, oder? Bring it on!“

Da habe ich mich wohl ein bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt. Schlimmer geht immer, sagt ja schon der Volksmund…

Wir verlassen Köln bereits vor 12.00h, in der festen Annahme, genug Puffer eingebaut zu haben – schliesslich soll die Fahrt nur ca. 4 Stunden dauern und wir um 18.00h ankommen. Nun begab es sich allerdings, dass wir bereits 5 Minuten nach unserer Abfahrt im Stau standen – und dies sollte sich dann auch für die folgenden 8 Stunden nicht ändern. Magdeburg hat dann noch zum krönenden Abschluss ein paar kryptische Umleitungen für uns aufgestellt, so dass wir leicht verspätet um kurz vor 20.00h im Club ankommen. Die Türen sollen um 20.00h aufgehen. Nichts, was unseren Mischer aus der Ruhe bringen kann: „Lasst uns jetzt auf den letzten Metern nicht in Hektik verfallen“ spricht er, und wir bauen folgsam auf.
Nach einem kurzen und beunruhigenden Soundcheck füllt sich der Raum mit Publikum und wir fangen an zu spielen. Trotz mancher Sound-Unstimmigkeiten geben wir unser bestes, tierisch gut drauf zu sein und uns weder Müdigkeit, noch Stress, noch Krankheit anmerken zu lassen.
Gut, wenn in derlei Situationen hilfreiche Stimmen mitten im Konzert aus dem Publikum erklingen, die sagen: „Könnt ihr mir bitte einen Gefallen tun und leiser spielen? Ihr spielt mir ja die Leute raus hier!“ (Es war übrigens nicht die Veranstalterin)

Da gefriert einem mal kurz das Grinsen im Gesicht.
Tief erschüttert beschließen wir im Nachhinein, mit solchen Situationen besser umgehen zu wollen – denn wer wünscht sich nicht, immer zum rechten Zeitpunkt die richtigen Worte parat zu haben?
Kurz entschlossen besorgen wir uns ein Selbsthilfebuch zum gemeinsamen Studium: „Judo mit Worten“ von Barbara Berckham. Wir lernen viel von Barbara. So viel, dass wir gerne fortan täglich eine wertvolle Lektion mit euch teilen würden.

LEKTION 1: KONTRA-STRATEGIE: DIE UMLEITUNG
„Das Prinzip ist denkbar einfach: Ihr Gegenüber sagt etwas Seltsames und sie reden über etwas ganz anderes. Was das sein könnte, hängt von dem ab, was ihnen gerade durch den Kopf geht.“

So könnte in Zukunft eine derartige Situation für uns ausgehen:
Die seltsame Bemerkung: „Könnt ihr mir bitte einen Gefallen tun und leiser spielen? ihr spielt mir ja die Leute raus hier!“
Die Umleitung: (Zitat Judo mit Worten) Wissen, sie, was mir da durch den Kopf geht? Wir kriegen dieses Jahr bestimmt einen milden Winter. Bei dem Sommer, den wir hatten, da wird der Winter nicht sehr kalt sein.“
(Schlagzeuger zählt sogleich an)

BÄM!
In your face!
Das hätte gesessen.

Ein mögliches weiteres Anwendungsgebiet im Rückblick:
Wir erinnern uns. München. Nach dem Konzert. Die Veranstalterin verabschiedet uns aus unerfindlichen Gründen mit den Worten:
Die seltsame Bermerkung: „Fickt euch!“
Die Umleitung: „Jetzt fängt wieder die Spargel-Saison an. Also, ich mag Spargel nicht so gerne.“

Hätten wir diesen Schatz der Weisheit nur früher schon besessen.
Freut euch auf weitere Lektionen und lernt mit uns.

Jetzt fahren wir mal nach Braunschweig. Ich wage nicht mehr, das Schicksal herauszufordern.
Daher nur: So long. Wir lesen uns morgen.

 

carmen